Ich verstehe die Frage nicht so richtig. Was meinst du genau?
Wo uns Instrumente und Methoden anderer Parteien gefallen, da können wir sie übernehmen und verbessern - sharing is caring, Raubmordkopierterroristen und so - und wo uns die Methoden nicht gefallen (also die Mehrheit der Fälle), da lassen wir sie einfach weg. Das wir zu sehr wie andere Parteien werden, das befürchte ich nicht. Dafür passen unsere Ideale nicht.
Oder meinst du die Anpassung, dass wir auch in Parlamente einziehen? Dass wiederum finde ich gut ;-)
Ersteres. Ansonsten würde ich den Job nicht machen.
Das stimmt schlicht nicht. Mal angesehen davon, dass du mir gerade vorwirfst, das ich in einer stressigen Zeit aktiv war, was als Vorwurf irgendwie seltsam ist.
Ich habe geschrieben, das die Ltw in meine Amtszeit fiel. Und ja, ich glaube, dass wir als Landesvorstand damals einiges richtig gemacht haben. Wahlergebnisse sind aber immer der Verdienst der Mitglieder und der Kandidaten, die sich für den Wahlkampf engagieren. Ein guter Vorstand kann dabei unterstützen und Probleme aus dem Weg räumen, ein schlechter kann dabei stören. Kein Vorstand kann die Arbeit der Parteimitglieder ersetzen.
Und ansonsten bitte ich darum nicht zu überinterpretieren. Danke.
Whiskey Tango Foxtrott...
1. Ich habe in der Vergangenheit weder bei der ltw noch bei der Btw kandidiert.
2. Ich war auf keinem der Plakate
3. Selbst wenn dies so wäre, wäre dies kein 'unlauterer Wettbewerb'. Jedem ehemaligen Kandidaten oä eine Vorstandskandidatur zu verweigern - und genau dass wäre die alternative - wäre kaum sinnvoll.
4. Mein Name stand auf einem Teil der ltw-Plakate in kleiner Schrift. Hinter dem berühmtem VisdP - weil ich zu der Zeit vorsitzender in BaWü war und die rechtliche Verantwortung für die Plakate übernommen habe.
Das hängt von der Partei ab. Im großen und ganzen ist ein Vorstand weniger wichtig als meistens angenommen wird. Eine inhaltliche Schwerpunktsetzung macht der BuVo ja eh nicht, in der Partei-internen Debatte ist er ein Mitglied unter vielen.
Ein guter Vorstand kann aber ermöglichen, das die Arbeit einfacher gemacht werden kann als bei einem schlechten Vorstand. Zudem ist ein Vorstand in der Wahrnehmung von außen immer noch relativ wichtig, aber auch dass verschiebt sich durch die stärkere Wahrnehmung von bspw Twitter uns Blogs.
Janeway! (Ha! Jetzt lest ihr alle mit! ;-) )
Picard natürlich. Persönlich halte ich übrigens den Trollfaktor von Jar Jar Binks für höher als den von Janeway. Und der wahre Held der Enterprise-Filme sowieso a) der Computer und b) die Dampfmaschine ist.
Und jeder weiß, das R2D2 der beste Enterprise-Captain wäre. Niemand ist vielseitiger! http://www.spiegelfechter.com/wordpress/6798/warum-man-keinen-todesstern-bauen-sollte
Als insgesamt weitgehend gut. Wir haben Fehler gemacht, wir hatten unseren Anteil an z.T. verdienten und z.T. unverdienten Shitstorms. Aber wir haben insgesamt sehr stark als Team zusammen gearbeitet, wir haben vieles bewegt (und sind noch dabei) und wir haben aus unseren Fehlern gelernt.
Ich würde sagen, dass es sicherlich noch besser laufen könnte. Aber wann könnte es das nicht? Insgesamt bin ich weitgehend zufrieden und das Feedback, das ich aus der Partei erhalte, ist auch zum weit überwiegenden Teil positiv.
Als verbessert sicherlich. Wir haben bei Weitem noch nicht alles geschafft, was wir erreichen wollen - aber wir haben doch schon einiges erledigt. Wenn ich mir alleine die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit oder die Vernetzung mit externen Arbeitsgruppen ansehe, da sind Welten zwischen jetzt und der Zeit vor einem Jahr. Auch in der Verwaltung oder bspw. bei der Webseite hat sich einiges getan, auch wenn die meisten Projekte noch nicht abgeschlossen sind.
Und auch die Vernetzung der LVs untereinander, die gegenseitige Hilfe bei bspw. Wahlkämpfen oder Unterschriftensammlungen funktioniert besser. Wir haben dies auch bei ACTA gesehen - wir können heute wieder besser zusammen arbeiten. Das sind nicht nur veränderte formelle Strukturen, es ist insgesamt auch wieder ein stärkeres "Wir sind eine Partei"-Gefühl eingekehrt.
Gleichzeitig gibt es aber natürlich noch einiges zu tun. Es ist für Neueinsteiger immer noch zu schwierig, sich in der Partei direkt zu recht zu finden. Daran müssen wir dringend arbeiten. Und natürlich liegt die Arbeitsbelastung immer noch zu sehr auf den Schultern einzelner PIraten.
Insofern: Ich hätte mir erhofft, dass sich einige Verbesserungen schneller umsetzen lassen. Aber insgesamt denke ich, das wir heute besser dastehen als vor einem Jahr. Und das wir auf einem guten Weg sind :-)
Tut mir Leid, aber ich äußere mich nicht zu meinen Präferenzen bei den anderen Kandidaten.
Da greift der Satz, dass ich keine Lust habe über mein Privatleben oder meine Privatsphäre öffentlich zu diskutieren. Auch wenn die Antwort sehr langweilig wäre, ist eine prinzipielle Frage ;)
Die Nutzung von Atomtechnik für Waffen gehört *weltweit* und *ohne Ausnahmen* geächtet. Mir ist es egal ob es dabei um thermonukleare Sprengköpfe handelt oder um schmutzige Bomben oÄ. Das Risiko ist schlicht zu groß - nicht immer gibt es verantwortungsvolle Menschen die dumme Anweisungen ignorieren.
Die Nutzung von Kernspaltungskraftwerken der aktuellen Typen sehe ich extrem kritisch, spätestens seit Fukushima ist klar. Die Technik ist nicht beherrschbar, von den Langzeitfolgen (Müll etc) mal ganz abgesehen.
Von Kernspaltungsreaktoren auf Thorium-Basis oÄ verstehe ich zu wenig um das endgültig zu beurteilen, im Zweifelsfall gelten hier aber sehr ähnliche Argumente. Befürworter müssten diese widerlegen ;-)
Die zivile Nutzung von "Atomtechnik" (was auch immer damit konkret gemeint ist) möchte ich aber nicht pauschal ausschließen. Es gibt beispielsweise zig medizinische Anwendungen (Strahlentherapie, Marker, etc), auf die wir nicht verzichten sollten.
Nicht zu kiffen war eine bewusste Entscheidung meinerseits und keine Folge eines Mangels an Möglichkeiten. Aber Danke für das Angebot.
Jeder soll sein Leben so führen, wie es ihm gefällt. Mir gefällt es ohne Rauschmittel, andere können das anders sehen. Das gibt mir nicht das Recht über sie zu urteilen - und anders herum genauso wenig.
Kurze Antwort - weil meine Austrittserklärung 2006 entweder nicht ankam oder nicht bearbeitet wurde oder was-auch-immer. Und weil mir zwischen 2006 und 2009 nicht aufgefallen ist, das ich noch in der CDU war. Lange Antworten ... vgl bisherige Formspring-Fragen.
http://www.formspring.me/tirsales/q/195117848614443919
http://wiki.piratenpartei.de/Benutzer:Tirsales/Warum_CDU
http://www.formspring.me/tirsales/q/186908538231100120
http://www.formspring.me/tirsales/q/186909613935848330
http://www.formspring.me/tirsales/q/186911971990345983
Faszinierend. Offensichtlich gibt es nichts wichtigeres als diese Frage. Nein, habe ich nicht. Habe ich aber auch schon ein oder zwei Mal beantwortet.
Hmm, difficult. I love to dive, so I would love to turn into a deep sea creature. On the other hand flying would be totally cool - one could see so much from above! A swallow or another bird flying large distances. Or a dog. Because dogs are cool ;-)
No, I know! A Chelys galactica (Giant Star Turtle) like Great A'Tuin. Swimming through the universe :-)
Stück für Stück ;-)
Wir haben eine Struktur die es uns erlaubt in der Masse zu arbeiten. Das bringt einerseits eine eigene Komplexität mit sich, erlaubt es aber andererseits auch die vielfältigen Interessen und Begabungen in der Piratenpartei zu nutzen.
Das ist einer der ganz großen Vorteile von Crowd Sourcing. Insofern habe ich vor inhaltlicher Komplexität keine Angst.
Was strukturelle Komplexität angeht, da wird es schon schwieriger. Das ist ein Stückchen iterativer Verbesserungen. Ziel sollte es mMn sein, dass die Strukturen so einfach wie möglich sind - aber so komplex wie nötig. Natürlich gibt es Pläne und Vorstellungen, aber einen endgültigen Masterplan kann niemand entwickeln. Wir müssen unsere Strukturen immer weiter optimieren, damit existierende Probleme beseitigt werden.
Wir müssen bei zukünftigen Strukturen etwas mehr darauf achten, dass wir die Arbeit auf mehr Schultern verteilen - derzeit lastet auf manchen Schultern zu viel. Aber auch das ist wieder ein Erfahrungswert mehr.
Die anderen Fragen beantworte ich dann morgen - tut mir Leid, aber ich muss um 06 Uhr aufstehen und noch ein paar Dutzend Mails abarbeiten :/
In dem wir stärker vermitteln, welche Werte die Piratenpartei vertritt - und warum diese Werte eben nicht nur für das Netz gelten. Wir müssen auch klarstellen, dass wir zwar die gesellschaftlichen Veränderungen durch das Netz aufgreifen - aber das uns das nicht auf das Internet begrenzt!
Zudem müssen wir die Bedeutung von Grundrechten, die praktische Relevanz von Transparenz für die Politik, etc klarmachen. Und das so, dass es verstanden wird! Unsere Strukturen sind bspw z.T. noch etwas zu schwierig für einen Außenstehenden. Wir haben Tonnen an wertvollen Informationen im Wiki - aber über die Webseite kommt man nicht drauf. etc
Hat doch offensichtlich noch geklappt ;-)