21. Mai 2013 - 19:16 |
Ach herrje, wie konnte denn das passieren - bei Emnid stabil bei 4% (gleichauf mit FDP), bei Infratest steigend (3%, FDP fallen bei 4)... bei sinkenden Umfragen totgeschrieben, steigende Umfragen sind uninteressant.
Können wir uns darauf einigen, dass die Umfragen insgesamt uninteressant sind? Oder in beiden Fällen identisch viel geschrieben wird? Mir ist es gleich, aber es sollte halbwegs ausgewogen sein.
(Umfragensammlungen gibt es übrigens bei wahlrecht.de)
21. Mai 2013 - 8:29 |
So. Herrmann will also mehr Videokameras im Bund... Spontan würde ich mal annehmen, dass er einfach nur die Aufmerksamkeit von einem kleinen süddeutschen Amigo-Landtag hinaus in den Bund verlagern möchte (da geht es nur um versenkte Milliarden bei Drohnen). Aber abgesehen davon: Herrmann möchte damit (im Endeffekt) wieder ein paar Millionen Euro als Wirtschaftsförderung ausgeben. Videokameras bringen in Ausnahmefällen etwas - an spezifischen Hotspots, in bestimmten Situationen - im Regelfall sind sie aber wirkungslos. Das zumindest zeigen alle wissenschaftlichen Studien, aber Herrmann hat sicher bessere Fakten ("Aber ich will das").
Ansonsten schaffen sie nur eines: Ein diffuses Bedrohungsgefühl.
Wenn Herrmann tatsächlich mehr Sicherheit erreichen will, dann soll er die Millionen meinetwegen in die Ausbildung der Polizei stecken. Aber nicht in sinnlose Videokameras.
20. Mai 2013 - 11:16 |
20. Mai 2013 - 9:50 |
Oettinger will Fracking also europaweit einheitlich regeln? Spielen wir in der Umweltpolitik jetzt das gleiche Spiel, wie bei der Überwachungshysterie?
Fracking lässt sich national wegen der (berechtigten!) Widerstände nicht durchsetzen. Also schieben wir es in die EU ab .. nicht nur die Zerstörung unserer Bürgerrechte, auch die Zerstörung der Umwelt soll also europäisch und streng bürokratisiert geregelt werden.
Liebe CDU - genau solche Pläne sind Schuld an der wachsenden EU-Skepsis. Mehr Bürgerbeteiliung, mehr Offenheit und weniger "EU als intransparente Durchsetzungsveranstaltung" täten gut.
17. Mai 2013 - 18:08 |
Soso, die Regierung gibt also zu, dass die FinFisher-Suite bereits Mitte 2012 bezahlt wurde (http://www.heise.de/newsticker/meldung/Offene-Fragen-zum-BKA-Trojaner-18...). Faszinierend. Soviel also zu Aussagen wie "Software wird erst geprüft" oder (nach unserer Anzeige beim BRH) "Nein, da sind noch keine Gelder geflossen".
Interessant, was CDU/CSU und FDP so unter Ehrlichkeit verstehen. Aber okay, was erwarte ich auch. Es geht hier um den bewussten Einsatz einer Software von der bekannt ist, dass ihr Einsatz gegen die Verfassung und geltendes Recht verstößt ... was macht da eine Lüge mehr oder weniger noch aus. *seufz*
Ach und dass die Prüfung von Quellcode beim Erwerb von Software unüblich sei, das ist bestenfalls Unsinn. Laut Aussagen von Ingo Münch handelt es sich ja meistens um Sonderentwicklungen für den Kunden - da und auch sonst bei großen Aufträgen sind Quellcodeprüfungen sehr wohl Standard. Unüblich ist es allerdings, bereits VOR der Prüfung einen Kaufvertrag zu unterzeichnen. Es zeigt aber, welche Geisteshaltung im BMI herrscht.
17. Mai 2013 - 15:28 |
Die EU will also nicht nur Bürgerrechte einschränken. Nein, sie will auch den Aufbau von Müllbergen fördern. Genau das, was wir gerade brauchen.
Das kommt dabei heraus, wenn sich die Politik im übereifernden Regulierungswahn nur noch als Bürokratie versteht und im täglichen Klein-Klein verliert. An tatsächlichen Problemen wird nicht mehr gearbeitet, statt desssen wird durch Überregulierung ein immer größerer Berg an Unsinn produziert. Diese Regulierungen und Miniflaschen können meiner Meinung nach auf der gleichen Halde entsorgt werden.
7. Mai 2013 - 13:08 |
Mal ehrlich ... wer ist auf die Idee gekommen, Tablet-/Handy-Bedienkonzepte auf einen PC/Notebook zu übertragen? Das sind unterschiedliche Geräte. Was auf einem Handy funktioniert, geht auf einem PC / Notebook noch lange nicht. Und ich will es auch nicht. Mein Notebook ist ein Notebook - ich will es NICHT wie ein Handy bedienen.
Andersrum funktioniert es auch nicht.
Liebe Produktmanager ... nur weil etwas in Markt A gut funktioniert, muss man es noch lange nicht auf Markt B übertragen. Danke.
6. Mai 2013 - 11:13 |
Nur mal so ganz allgemein ... "Wenn wir das nicht beschließen sind wir unwählbar" oder "Wenn wir das nicht beschließen, dann trete ich aus" - das sind keine Argumente, das sind inhaltsleere Erpressungsversuche. Ich würde mich freuen, wenn wir alle darauf endlich verzichten könnten.
6. Mai 2013 - 8:51 |
Scheint fast so, als würde Frankreich auch als Reiseland ausfallen. Durchsuchungen von Noteboks und Handys beim Zoll, Verhör ohne Anwalt ... Sicherheitshysterie baut Prinzipien des Rechtsstaates einfach überall ab.
Wollen wir da wirklich hin? Denn genau DAS ist es, was Uhl & Co derzeit aufbauen.
5. Mai 2013 - 10:27 |
Alles wird gelesen, alles überwacht, Privatsphäre gibt es keine mehr ... ist das der Traum der Volksparteien?